Damen unterliegen dem BSC
| Damen - Oberliga MV - Feldsaison 2009/10 |
Die Damen der HSG Uni Rostock verloren am vergangenen Wochenende beide Relegationsspiele gegen den Berliner SC und mussten sich somit abermals dem Berliner Vertreter geschlagen geben. Nachdem man sich im Hinspiel in Berlin noch "nur" mit 4:0 geschlagen geben musste, setzte es am darauffolgenden Tag im Rückspiel auf heimischem Rasen eine deutliche 1:7 Niederlage. Dennoch kann man erhobenen Hauptes aus den vergangenen beiden Spielen hervorgehen, da die Rollen vor den Relegationsspielen klar verteilt waren. Beste Glückwünsche gehen an die Damen vom BSC, die ebenso wie die Herren vom BSC (10:0 und 1:6 Sieg gegen den Stralsunder HC) den Aufstieg in die Regionalliga geschafft haben.
Am vergangen Wochenende ging es für die Damen der HSG Uni Rostock um den Aufstieg in die Hockey Regionalliga. Der Gegner hieß Berliner Sport Club.
Mit nur 14 Damen aus Rostock und Güstrow ging es am Samstag in die Hauptstadt. Um die gegnerische Spielweise kennen zu lernen wurde sehr defensiv gespielt. Doch dieses nutzte nicht um den Druck der Berliner stand zu halten. Die gesamte erste Halbzeit spielte sich in der Rostocker Hälfte ab. Viele gefährliche Szenen im Schusskreis waren die Folge. Doch die Rostocker Torfrau Susann Toni parierte klasse. Erst in der 16. Minute wurde das 1:0 der Berliner durch einen strammen Schuss in die lange Ecke erzielt. Dieser späten Führung folgten weite Chancen. Vier kurze Ecken konnten die Berliner nicht verwerten und erst in der 35 Minute wurde die Führung ausgebaut.
Die zweite Hälfte sah ähnlich aus. Zwar machte die HSG mehr Druck und schafften es in den gegnerischen Schusskreis. Doch der Abschluss und vor allem die Erfahrung, gegen so eine starke Mannschaft zu spielten, fehlten. So kam es auch, dass in der 45. Minute das 3:0 geschossen wurde und es somit zum Vorentscheid. Kurz vor Spielende kam es dann doch noch zu einem vierten Tor der Berliner, diesmal durch eine kurze Ecke.
Trotz der Niederlage waren die Trainer Steffen Pohl, Michael Schneider und Andreas Koch mit der Leistung zufrieden und erhofften selbiges am Sonntag in Rostock.
Vor heimischem Publikum, jedoch mit einer Spielerin weniger, ging die Rostocker Mannschaft zuversichtlich in das Spiel. Da nun sehr offensiv gespielt wurde, gelang es Sophie Pahl in der ersten Minute die Kugel durch einen Rückhandlupfer in das Berliner Tor zu schießen. An diesem Tag wurde mehr Druck aufgebaut, doch die Berlinerinnen hielten gegen. In der 6. Minute kam es zum Ausgleich und nach weiteren 11 Minuten stand es schon 1:3. Als dann jedoch eine Berliner Spielerin ausrutschte und sich das Knie verletzte, ließ der Druck des BSC nach. Doch dies konnte Rostock nicht ausnutzten – im Gegenteil. Berlin baute die Führung kurz vor der Halbzeit auf ein 1:4 aus.
Trotz der Aussichtslosigkeit kämpften die Rostocker weiter, schafften immer öfters den Weg in den gegnerischen Schusskreis, doch außer zwei kurzen Ecken war kein Erfolg sichtbar.
In der 38., 55. und 57. Minuten schoss der BSC weitere Treffer. Trotz der insgesamt 12 kurzen Ecken der Berliner ist es beachtlich, dass der Endstand bei 1:7 blieb.
Fazit: Obwohl es die Spielstände nicht zeigen, stand die Verteidigung der Rostocker hinten sicher. Annika Fahr ersetzte die Abwehrchefin Susanne Feddersen (welche mit einer Mandelentzündung zu Hause war) ohne Probleme. Doch der Spielaufbau war gegen so eine starke Mannschaft zu schwerfällig. Katja Hartig und Lisa Pillat, sowie der wechselnde rechte Sturm mischten die Berliner Verteidigung in einigen Szenen gut auf. Doch die dritte Stammstürmerin Beatrice Kalwait (welche sich eine Knieverletzung zugezogen hat) fehlte um ihre Erfahrung mit einzubringen und die Rostocker Spielweise noch gefährlicher zu gestalten.
Es spielten: Katja Hartig, Silke Sill, Maxi Loose, Lisa Knabe, Stefanie Tarlatt, Anja Suhr, Miriam Fett, Sophie Pahl, Anett Heinrich, Julia Noske, Susann Toni, Lisa Pillat, Jenny Fuhrmann, Annika Fahr


